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eine Küvettenzelle aus Quarzglas ist ein grundlegendes Werkzeug im Bereich der Spektroskopie und dient als Behältnis zum Halten von Flüssigproben während der Analyse. Das Konstruktionsmaterial, Quarzglas, weist außergewöhnliche optische Eigenschaften auf, wie z. B. hohe Transparenz und Widerstandsfähigkeit gegen chemische Reaktionen, was es zur idealen Wahl für diesen Zweck macht. Diese Cuvetten sind in verschiedenen Formen und Größen erhältlich, am gebräuchlichsten ist jedoch die rechteckige Cuvette mit zwei transparenten Fenstern. Diese Fenster ermöglichen das Durchtreten von Licht durch die Probe, wodurch präzise Messungen der Lichtabsorption und -transmission ermöglicht werden.
Quarz- und Glas-Küvettenzellen sind darauf ausgelegt, die harten Bedingungen wissenschaftlicher Experimente zu widerstehen. Sie werden in verschiedenen Branchen wie Chemie, Biologie und Umweltwissenschaften eingesetzt, um die Eigenschaften von Substanzen zu analysieren, indem untersucht wird, wie diese mit Licht interagieren. Diese Wechselwirkungen liefern entscheidende Erkenntnisse über die Zusammensetzung, Konzentration und Merkmale der untersuchten Proben.
Im Grunde fungiert die Quarzglas-Küvette als die „Augen“ eines Spektrophotometers und bietet einen klaren Blick in die Welt der Moleküle und Verbindungen. Sie spielt eine entscheidende Rolle dabei, Wissenschaftlern zu helfen, die Geheimnisse der Materie auf molekularer Ebene zu entschlüsseln.
Das Verständnis der Anatomie einer Quarzglas-Küvette ist für alle Personen, die mit Spektroskopie oder verwandten wissenschaftlichen Methoden arbeiten, von wesentlicher Bedeutung. Eine typische Küvettenzelle besteht aus vier Hauptkomponenten:
Fenster: Die transparenten Seiten der Küvette, die das Licht hindurchlassen und mit der Probe interagieren. Diese Fenster sind präzise aus hochwertigem Quarzglas gefertigt, um eine minimale Lichtverzerrung zu gewährleisten.
Probenkammer: Der von der Küvette eingeschlossene Raum, in dem die flüssige Probe für die Analyse platziert wird. Es ist entscheidend, die Probenkammer genau zu füllen, um genaue Messungen zu gewährleisten.
Ein- und Auslassöffnungen: Dies sind Öffnungen oder Kanäle, die das Einbringen und Entfernen der Probe ermöglichen. Eine korrekte Ausrichtung der Küvette im Spektrophotometer ist entscheidend, um eine genaue Lichtdurchlässigkeit zu gewährleisten.
Ausrichtmarkierungen: Diese Markierungen unterstützen die korrekte Positionierung der Küvette innerhalb des Spektrophotometers. Sie stellen sicher, dass der Lichtstrahl genau durch die Probenkammer verläuft und Messfehler minimiert werden.
Anwendungen von Quarzglas-Küvettenzellen
Quarzglas-Küvettenzellen finden aufgrund ihrer einzigartigen Eigenschaften in verschiedenen wissenschaftlichen Bereichen umfangreiche Anwendung. Zu den wichtigsten Anwendungen gehören:
Spektrophotometrie
Die Spektrophotometrie ist die häufigste Anwendung von Quarzglas-Küvetten. Diese Zellen ermöglichen Wissenschaftlern, die Absorption und Transmission von Licht durch Substanzen zu messen. Dies ist besonders in Bereichen wie Chemie, Biochemie und Umweltwissenschaften von entscheidender Bedeutung, wo die quantitative Analyse von Substanzen im Vordergrund steht. Indem Licht durch eine mit Probe gefüllte Küvette geleitet wird, können Forscher die Konzentration einer Substanz bestimmen, deren Bestandteile identifizieren und chemische Reaktionen in Echtzeit untersuchen.
Fluoreszenzspektroskopie
Die Fluoreszenzspektroskopie ist stark auf Quarzglas-Küvetten angewiesen. Bei dieser Methode wird die Lichtemission von Molekülen nach der Absorption von Photonen untersucht. Sie findet breite Anwendung in der pharmazeutischen Forschung, wo sie genutzt werden kann, um spezifische Moleküle oder Medikamente anhand ihrer fluoreszierenden Eigenschaften nachzuweisen.
DNA-Analyse
In der Molekularbiologie spielen Quarzküvetten eine entscheidende Rolle bei der DNA-Analyse mithilfe der UV-VIS-Spektroskopie. Ihre optische Klarheit und Widerstandsfähigkeit gegen chemische Reaktionen machen sie ideal zum Aufbewahren von DNA-Proben. Dies unterstützt genetische Forschung, Diagnostik sowie die Untersuchung von DNA-Wechselwirkungen mit verschiedenen Substanzen.
Dies sind nur einige Beispiele für die vielseitigen Anwendungen von Quarzküvetten. Ihre Klarheit, Langlebigkeit und Kompatibilität mit unterschiedlichen Spektrophotometern haben sie zu unverzichtbaren Werkzeugen in Laboren weltweit gemacht.
Die Auswahl der geeigneten Quarzküvette für Ihr Experiment ist entscheidend, um genaue Ergebnisse zu gewährleisten. Bei der Wahl sollten mehrere Faktoren berücksichtigt werden:
Küvettenlichtweg und Volumen
Die Pfadlänge und das Volumen der Küvette müssen Ihren experimentellen Anforderungen entsprechen. Die Pfadlänge bezeichnet die Distanz, die das Licht durch die Probe zurücklegt, und sie beeinflusst die Empfindlichkeit der Messung. Das Volumen bestimmt hingegen die Menge der Probe, die Sie analysieren können. Küvetten sind in verschiedenen Pfadlängen und Volumina erhältlich, um unterschiedliche Experimente zu ermöglichen.
Optische Qualität
Die optische Qualität der Küvette ist von größter Bedeutung. Verunreinigungen oder Defekte im Quarz können Fehler in Ihre Messungen einbringen. Wählen Sie stets hochwertige, optisch klare Küvetten, um die Genauigkeit Ihrer spektroskopischen Daten sicherzustellen.
Quarzglas-Küvettenzelle Anwendungsrichtlinien
1.Das Füllvolumen der Flüssigkeit sollte auf maximal zwei Drittel des Küvettenvolumens begrenzt werden, um thermische Ausdehnung und Überlauf zu verhindern
2.Die Berührungsfläche ist ausschließlich auf die mattierte Fläche beschränkt. Die lichtdurchlässige Fläche der Küvette muss mit Linsenpapier gereinigt werden
3.Die Einwirkzeit in stark alkalischen Lösungen muss streng kontrolliert werden, um Schäden an der Quarzglas-Küvettenzelle zu vermeiden
4.Bei längerer Lagerung ist ein Füllen mit Trockenmittel erforderlich, um Feuchtigkeit zu verhindern
Vorteile der Küvette:
1. Hervorragende Materialeigenschaften
- Breite spektrale Transparenz
- Hervorragende UV-Transmission (>90 % im Bereich 190–350 nm), deutlich besser als bei normalem Glas (Abschneidewert ~350 nm).
- Vollständige Kompatibilität vom tiefen UV bis zum nahen IR-Bereich (190–2500 nm).
2. Extrem hohe thermische und chemische Beständigkeit
- Geringe thermische Ausdehnung (5,5×10⁻⁷/°C), widerstandsfähig gegenüber schnellen Temperaturschwankungen (–200 °C bis +1200 °C).
- Sehr beständig gegen Säuren (mit Ausnahme von HF), stabil in konzentrierter H₂SO₄.
3. Optische Präzision
- Brechungsindex-Uniformität (±5×10⁻⁶), wodurch die Pfadlängengenauigkeit innerhalb von ±0,01 mm liegt (für 10-mm-Standardküvetten).
4. Geringe Fluoreszenz und Streuung
- Hochreines synthetisches Siliziumdioxid (SiO₂ ≥99,99 %) minimiert Rayleigh-Streuung und verbessert das Signal-Rausch-Verhältnis.
Küvettenzellen Herstellungsverfahren:
1. Verklebungsverfahren
Methode: Spezieller Klebstoff wird verwendet, um Quarzglasscheiben miteinander zu verbinden.
Vorteil:
Geringe Kosten – Wirtschaftlich für anwendungen mit begrenztem Budget.
Nachteile:
Eingeschränkte chemische Beständigkeit – Zersetzung in Säuren/Laugen, was die Lösungsmittelverträglichkeit begrenzt.
- Geringere thermische Stabilität – Anfällig für Ablösung bei Temperaturschwankungen.
2. Verfahren mit Schutzschicht:
Methode: Quarzpulver wird auf die Plattenränder aufgebracht und in einem Hochtemperaturofen (~1800°C) verschmolzen.
Vorteil:
Hervorragende chemische Beständigkeit – Widersteht starken Säuren/Laugen (mit Ausnahme von HF).
3. Nahtloses Einzelstück-Verfahren:
Vorteil:
Keine Schwachstellen – Hervorragende mechanische/thermische Schockbeständigkeit.
Optimale optische Klarheit – Keine Nähte oder Klebstellen, wodurch die Lichtstreuung minimiert wird.
Breiteste chemische Verträglichkeit – Widersteht allen Lösungsmitteln (einschließlich HF bei Verwendung der richtigen Qualität).