9F, Gebäude A Dongshengmingdu Plaza, Nr. 21 Chaoyang East Road, Lianyungang Jiangsu, China +86-13951255589 [email protected]
Quarzglas-Laborbedarf zeichnet sich durch einen äußerst geringen thermischen Ausdehnungskoeffizienten, hohe Temperaturbeständigkeit, hervorragende chemische Stabilität, überlegene elektrische Isolierung, geringe und stabile Ultraschallverzögerungsleistung, die beste UV-Spektraldurchlässigkeit sowie sichtbare und nahe Infrarotspektraldurchlässigkeit aus. Es besitzt zudem mechanische Eigenschaften, die denen von gewöhnlichem Glas überlegen sind.
Geräte aus Glas werden als Glas-Labormaterialien bezeichnet. Eine große Anzahl von Glas-Labormaterialien wird in Laboren verwendet, da Glas eine hohe chemische Stabilität, thermische Stabilität, gute Transparenz, eine gewisse mechanische Festigkeit und gute Isolationsleistung aufweist. Glas-Labormaterialien, die unter Nutzung der hervorragenden Eigenschaften von Glas hergestellt werden, finden in verschiedenen Laboren wie chemischen Laboren, medizinischen Testlaboren, biologischen Laboren, wissenschaftlichen Forschungslaboren und Lehr-Laboren breite Anwendung. Glas-Labormaterialien besitzen gute chemische Stabilität, sind jedoch nicht absolut vor Korrosion geschützt, sondern unterliegen einer bestimmten Erosionsintensität, die festgelegten Standards entspricht. Ein Problem, das bei Spurenanalysen zu beachten ist, besteht darin, dass Spuren von Ionen durch die Erosion des Glases in die Lösung übergehen und die zu analysierenden Ionen, die an der Glasoberfläche adsorbiert sind, neutralisiert werden. Flusssäure (HF) korrodiert Glas stark, deshalb können Experimente, an denen Flusssäure beteiligt ist, nicht mit Glasgeräten durchgeführt werden. Alkalische Lösungen, insbesondere konzentrierte oder heiße Lösungen, verursachen eine deutliche Korrosion an Glas. Wenn für die Aufbewahrung von alkalischen Lösungen Glasbehälter verwendet werden, die Schlauch- oder Schliffverbindungen haben, können diese durch die Korrosion zusammenkleben und sich nicht mehr öffnen lassen. Daher ist Glas nicht geeignet, um alkalische Lösungen über einen längeren Zeitraum aufzubewahren.
Klassifizierung von Quarzglas-Labormaterialien:
1. Fördereinrichtungen und Absperrvorrichtungen, wie Glasverbindungen, Schnittstellen, Ventile, Stopfen, Rohre und Stäbe usw.
2. Behälter, wie Schalen, Flaschen, Bechergläser, Kolben, Wannen, Reagenzgläser usw.
3. Geräte und Vorrichtungen für Grundoperationen. Zu den Grundoperationen gehören Absorption, Trocknung, Destillation, Kondensation, Fraktionierung, Verdampfung, Extraktion, Reinigung, Filtration, Phasentrennung, Rühren, Zerkleinern, Zentrifugieren, Gasentwicklung, Chromatographie, Verbrennung, Verbrennungsanalyse usw.
4. Messgeräte, wie Geräte zur Messung von Durchfluss, Dichte, Druck, Temperatur, Oberflächenspannung und anderen Messgrößen sowie Messgefäße, Tropfer, Pipetten, Spritzen usw.
5. Physikalische Messgeräte, wie Geräte zur Prüfung von Farbe, Licht, Dichte, elektrischen Parametern, Phasenwechsel, Radioaktivität, Molekulargewicht, Viskosität, Partikelgröße usw.
6. Bestimmungsgeräte für chemische Elemente und Verbindungen, wie z. B. Arsen, Kohlendioxid, Elementaranalyse, Funktionsgruppenanalyse, Metallelement, Schwefel, Halogen und Wasserbestimmungsgeräte usw.
7. Materialprüfinstrumente, wie z. B. Geräte zur Messung von Atmosphäre, Explosivstoffen, Gasen, Metallen und Mineralien, Mineralöl, Baustoffen, Wasserqualität usw.
8. Lebensmittel-, Pharmazeutische- und Bioanalysegeräte, wie z. B. Geräte für Lebensmittelanalyse, Blutanalyse, Mikrobielle Kultivierung, Mikroskopzubehör, Serologie- und Impfstofftests, Urintests und andere Analyseinstrumente
Die allgemeinen Spülschritte für Quarzglas-Labormaterialien
Im Experiment werden verschiedene Quarzglas-Labormaterialien verwendet. Ob diese Quarzglas-Labormaterialien sauber sind oder nicht, wirkt sich direkt auf die Genauigkeit der Versuchsergebnisse aus. Daher müssen die Quarzglas-Labormaterialien vor dem Experiment gründlich gereinigt werden.
Für allgemeines Quarzglas-Laborequipment, wie Bechergläser, Kolben, Erlenmeyerkolben, Reagenzgläser und Messzylinder, kann man mit einer Bürste von außen nach innen mit Wasser schrubben. Dadurch lassen sich wasserlösliche Substanzen, einige unlösliche Substanzen und Staub entfernen. Falls Fettflecken oder andere organische Substanzen vorliegen, kann man Schmirgelpulver, Seifenpulver oder Spülmittel zum Reinigen verwenden. Mit einer in Schmirgelpulver oder Spülmittel getauchten Bürste schrubben, anschließend gründlich mit Leitungswasser spülen und schließlich die Innenwand 2 bis 3-mal mit destilliertem Wasser oder entsalztem Wasser nachspülen. Die Innenwände des gereinigten Quarzglas-Laborequipments sollten von Wasser gleichmäßig benetzt werden können, ohne Wasserstreifen oder anhaftende Wassertropfen. In organischen Experimenten wird häufig geschliffenes Quarzglas-Laborequipment verwendet. Beim Reinigen ist es notwendig, das Schleifverbindungsteil zu schützen, und es gilt, Reinigungsmittel nicht durch Spülmittel zu ersetzen.
Bei Quarzglas-Labormaterialien, die schwer zu reinigen sind, beispielsweise mit einer Bürste nicht gründlich gereinigt werden können, wie z. B. Büretten, Messkolben, Pipetten usw., wird üblicherweise zunächst Reinigungsmittel in das Gefäß gegossen oder angesaugt und für eine gewisse Zeit einweichen gelassen. Danach wird das Reinigungsmittel aus dem Gefäß in eine Aufbewahrungsflasche geleert, um es später wiederzuverwenden, anschließend mit Leitungswasser und entsalztem Wasser abgespült.
Der Glasfiltersandkern muss unmittelbar nach der Verwendung gereinigt werden. Für die verschiedenen Rückstände im Sandkern des Filters sollte zunächst ein geeignetes Reinigungsmittel verwendet werden, um den festen Rückstand an der Sandkernoberfläche aufzulösen. Danach sollten die verbleibenden Rückstände im Sandkern durch mehrmaliges Absaugen mit Reinigungsmittel gründlich entfernt werden. Anschließend mit destilliertem Wasser gespült, bei 110 °C getrocknet und in einem staubgeschützten Schrank aufbewahrt.
2 Reinigungsverfahren für schwer zu entfernenden Schmutz
Waschen von Kristallen und Niederschlägen: Wenn Natriumhydroxid oder Kaliumhydroxid Kohlendioxid aus der Luft aufnimmt und Carbonate bildet, oder wenn Niederschläge von Kupferhydroxid oder Eisenhydroxid entstehen, können diese mehrere Tage in Wasser eingeweicht, anschließend mit verdünnter Säure ausgewaschen werden, um wasserlösliche Substanzen zu bilden, und schließlich mit Wasser abgespült werden. Falls organische Niederschläge vorliegen, können diese mit kochenden organischen Lösungsmitteln oder Natriumhydroxid-Lösungen gereinigt werden.
Waschen von Rückständen von Amalgam: Quecksilber bildet Metalllegierungen (Amalgam) mit einigen Metallen und haftet an der Glaswand, wodurch dunkle Flecken entstehen. Das Amalgam kann in einer 10-%igen Salpetersäure-Lösung (Volumenanteil) aufgelöst und danach mit Wasser abgewaschen werden.
Waschen von Leinöl, Fett und Farbe: Zum Reinigen können Ammoniakwasser oder Chloroform verwendet werden. Nicht erhärtetes Fett kann mit organischen Lösungsmitteln ausgewaschen werden. Kerosin kann mit heißem Seifenwasser gereinigt werden. Zähes Öl kann durch Einweichen in einer heißen Natriumhydroxid-Lösung entfernt werden.
Reinigung von Flecken: Die weißen Flecken auf dem Glas entstehen durch langfristige Alkalilagerung und Korrosion durch Laugen. Die gelblich-braunen Roststellen, die am Glas haften, können mit Salzsäure-Lösung abgewaschen werden. Die Trübung, die während der Elektrolyse von Bleiacetat entsteht, kann mit Essigsäure gereinigt werden. Braune Manganoxid-Flecken lassen sich mit Eisen(II)-sulfat, Salzsäure oder Oxalsäure-Lösung entfernen. Tintenflecken auf dem Glas können mit Sodalösung oder Natriumhydroxid-Lösung abgewaschen werden.
Reinigung von Silbersalzflecken: Für Silberchlorid- und Silberbromid-Flecken kann Natriumthiosulfat-Lösung verwendet werden. Bei Silberspiegeln kann eine heiße, verdünnte Salpetersäure-Lösung zum Einsatz kommen, um wasserlösliches Silbernitrat zu bilden und dadurch die Reinigung zu ermöglichen.