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Siliciumnitrid-Keramiklager halten die Reibung bei etwa 0,05 bis 0,15 Reibungskoeffizienten extrem niedrig, selbst unter intensiver Hitze und mechanischer Belastung. Diese Lager sind bei Drehzahlen über 20.000 U/min etwa 40 bis 60 Prozent effizienter als Stahllager. Die besondere Bindung zwischen Silicium- und Stickstoffatomen hilft, Verschleiß durch thermische Ausdehnung entgegenzuwirken, sodass diese Lager auch über 800 Grad Celsius hinaus problemlos weiterlaufen, ohne auszufallen. Aufgrund dieser Stabilität verbrauchen Maschinen in Präzisions-Spindelanwendungen mit diesen Lagern tatsächlich 12 bis 18 Prozent weniger Energie. Außerdem besteht keine Gefahr von Mikroschweißungen bei plötzlichen Laständerungen. Dies liegt daran, dass das Material sich natürlicherweise schmiert und kaum mit anderen Oberflächen reagiert, wodurch es ideal für anspruchsvolle industrielle Umgebungen ist, in denen Zuverlässigkeit oberste Priorität hat.
Wenn Maschinen schneller als 250.000 U/min laufen, passiert etwas Interessantes mit den Ölfilmen in herkömmlichen Metalllagern. Die Fliehkraft durchbricht diese einfach, was zu direktem Metallkontakt führt und alles schnell abnutzt. Hier zeigen Siliziumnitrid-Keramiken ihre Stärke, da drei Hauptvorteile zusammenwirken. Erstens ziehen ihre Oberflächen Schmierstoffe etwa dreimal besser an als herkömmlicher Stahl. Zweitens vertragen diese Materialien Wärme weitaus besser und verhindern, dass Öle sich zersetzen, selbst wenn die Temperaturen über 120 Grad Celsius steigen. Und drittens sind sie deutlich steifer als Stahl, mit einem Elastizitätsmodul, das etwa 50 % höher liegt, sodass sich die Lagerbahnen unter Belastung nicht verformen. Zusammen sorgen diese Eigenschaften dafür, dass ein äußerst dünner Schmierfilm erhalten bleibt, manchmal nur 0,1 Mikrometer dick. Für Betreiber von Hochgeschwindigkeits-Bearbeitungszentren bedeutet dies, dass Spindeln fast 18.000 Stunden lang kontinuierlich laufen können, bevor Wartung erforderlich ist. Das entspricht etwa dem Dreifachen der Lebensdauer herkömmlicher Stahllager unter vergleichbaren Bedingungen.
Siliciumnitrid-Keramiklager bieten eine außergewöhnliche Verschleißfestigkeit, da sie mehrere Schlüsseleigenschaften gleichzeitig vereinen. Dazu gehören beeindruckende Härten über HV 1500, eine gute Bruchzähigkeit von etwa 6 bis 7 MPa·m½ sowie eine hervorragende Oxidationsbeständigkeit, selbst wenn Temperaturen bis zu 1000 Grad Celsius erreicht werden. Die Härte verhindert Abrieb und Oberflächenschäden, während die Bruchzähigkeit das Ausbreiten von Rissen bei wiederholten Belastungen oder plötzlichen Stößen stoppt. Die Oxidationsbeständigkeit erhält die Oberflächen in rauen Bedingungen aufrecht, in denen sowohl Hitze als auch Chemikalien vorhanden sind. Diese Kombination sorgt dafür, dass sie besonders gut in Anwendungen wie chemischen Verarbeitungsanlagen und industriellen Öfen funktionieren, wo herkömmliche Metalllager einfach nicht lange halten, bevor sie ausfallen. Praxisnahe Tests zeigen, dass diese Keramiklager etwa 60 Prozent weniger Verschleiß aufweisen als herkömmliche Stahlalternativen, was längere Intervalle zwischen Wartungsarbeiten und weniger unerwartete Stillstände in der Fertigung bedeutet.
Si3N4-Keramiklager können im Vergleich zu herkömmlichen Lösungen zunächst teurer erscheinen, halten in Präzisionsspindeln und Vorschubantrieben jedoch dreimal länger, was langfristig echte Kosteneinsparungen bedeutet. Was zeichnet diese Keramiken aus? Sie sind äußerst hart, widerstandsfähig gegen Rissbildung unter Belastung und können Hitze viel besser als Stahl bewältigen, besonders bei den hohen Drehzahlen moderner Maschinen. Diese Eigenschaften verhindern praktisch den Verschleiß, der metallische Lager normalerweise Monate vorzeitig außer Gefecht setzt. Wartungsteams berichten von weniger Ausfällen und selteneren Austauschmaßnahmen – Faktoren, die sich über mehrere Produktionszyklen hinweg zu erheblichen Kostensenkungen summieren.
Über einen standardmäßigen fünfjährigen Lebenszyklus der Ausrüstung erzielen Anlagen eine Kostensenkung von 55–70 % bei den Gesamtbetriebskosten – was Si₃N₄ zu einer strategischen Investition für Betriebe macht, die Zuverlässigkeit, maximale Laufzeiten und schlanke Wartungsbudgets priorisieren.
Keramiklager aus Siliziumnitrid (Si3N4) sind in der Luft- und Raumfahrttechnik, beispielsweise in Hilfsanlagen von Strahltriebwerken und Raketenkraftstoffpumpen, unverzichtbar geworden. Diese Lager können Drehzahlen weit über 250 Tausend U/min in Vakuumumgebungen bewältigen, in denen herkömmliche Stahllager aufgrund von Kaltverschweißung versagen. Die Tatsache, dass sie nicht metallisch sind, bedeutet, dass keine Metall-auf-Metall-Verklebung auftritt. Außerdem behalten diese Materialien ihre Form auch bei extremen Temperaturen über 1200 Grad Celsius bei, wodurch ein reibungsloser Betrieb sichergestellt wird. Mit einem Gewicht von etwa 40 % weniger als vergleichbaren Stahllagern reduziert sich die Masse erheblich, was die auf die Komponenten wirkenden Zentrifugalkräfte deutlich verringert. Dies hilft, eine Verformung der Bauteile zu verhindern und das korrekte Rotorverhalten aufrechtzuerhalten, das für erfolgreiche Missionen im Weltraum oder bei Hochflugeinsätzen absolut entscheidend ist.
Siliziumnitrid (Si3N4)-Lager in MRT- und CT-Geräten tragen dazu bei, Bildverzerrungen durch Vibrationen zu reduzieren, dank ihrer gleichmäßigen Materialeigenschaften und extrem glatten Oberflächen mit einer Rauheit von weniger als 0,05 Mikrometer. Diese Lager laufen viel ruhiger und gleichmäßiger als herkömmliche Metalllager. Ein weiterer großer Vorteil? Sie sind elektrisch isolierend und verhindern so störende Wirbelströme, die magnetische Felder beeinträchtigen könnten. Zudem schützt diese Isolierung Elektrofahrzeugmotoren vor elektrolytischer Korrosion durch Streuströme. Bauteile halten etwa dreimal länger, wenn diese Lager verwendet werden. Auch elektromagnetische Störungen werden unterdrückt, und die Geräuschentwicklung bei hochwertigen Antriebssträngen von Elektrofahrzeugen ist deutlich geringer. Das bedeutet bessere Diagnoseergebnisse bei medizinischen Bildgebungsverfahren, während die Passagiere von einer leiseren Fahrt profitieren – alles ohne Leistungsverlust.