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Herstellungsprozess von Quarz-Reagenzgläsern mit Schraubverschluss
Die Herstellung von Quarz-Reagenzgläsern mit Schraubverschluss ist ein komplexer, mehrstufiger Prozess, der Hochtemperatur-Wärmeformgebung mit präziser Kaltbearbeitung kombiniert. Im Gegensatz zu Standard-Glasgeräten, die häufig geformt werden können, erfordert der extrem hohe Schmelzpunkt von Quarz (über 1700 °C) spezialisierte Verfahren.
Der Prozess beginnt mit hochreinem Quarzrohr (Siliciumdioxid, SiO₂), oft mit einer Reinheit von über 99,99 %. Dieser Rohstoff wird aufgrund seines geringen Gehalts an Verunreinigungen ausgewählt, was entscheidend für die Aufrechterhaltung der optischen Klarheit und der chemischen Beständigkeit ist.
In dieser Phase erfolgt die Formgebung des Quarzes mittels Hochtemperaturflammen, typischerweise erzeugt durch Wasserstoff-Sauerstoff-Brenner (mit Temperaturen bis zu 3000 °C).
Körperbildung: Das Quarzrohr wird erhitzt und rotiert, um den Hauptkörper des Reagenzglases zu formen.
Unterseitendichtung: Die Unterseite wird durch Feuerpolitur geschmolzen und geformt (z. B. zu einer runden oder flachen Unterseite), um Mikrorisse zu beseitigen.
Während der Körper durch Wärme geformt wird, erfordert das Gewinde eine präzise mechanische Bearbeitung.
CNC-Bearbeitung: Dickwandige Quarzrohre werden auf CNC-Drehmaschinen eingespannt. Mit Diamantwerkzeugen wird das exakte Gewinde in das Glas geschnitten.
Präzision: Das Gewinde wird mit strengen Toleranzen (häufig innerhalb von ±0,03 mm) bearbeitet, um bei Aufsetzen des Verschlusses eine dichte, leckfreie Dichtung zu gewährleisten.
Verbindung: Der bearbeitete Gewindehals wird häufig mittels eines thermischen Schmelzverfahrens (Dichtung) auf einer Drehmaschine mit dem Reagenzglas-Körper verbunden, um Konzentrizität sicherzustellen.
Politur: Der letzte Arbeitsschritt umfasst die Feuerpolitur oder eine Gesamtpolitur zur Glättung der Oberfläche, zum Entfernen von Schleifspuren und zur Verbesserung der Transparenz.
Vorteil des klaren Quarz-Reagenzglases:
Extrem hohe Hitzebeständigkeit: Im Gegensatz zu Standard-Borosilikatglas kann Quarz kontinuierliche Betriebstemperaturen bis zu 1100 °C und kurzfristige Spitzenwerte bis zu 1450 °C aushalten, ohne zu erweichen oder sich zu verformen.
Thermische Schockbeständigkeit: Quarz weist einen sehr niedrigen Wärmeausdehnungskoeffizienten auf. Dadurch können die Reagenzgläser schnelle Temperaturwechsel – beispielsweise Erhitzen auf über 1000 °C und unmittelbares Eintauchen in Wasser bei Raumtemperatur – ohne Rissbildung oder Zersplitterung überstehen.
Breitbandige Durchlässigkeit: Hochreiner Quarz bietet eine ausgezeichnete Lichtdurchlässigkeit über einen breiten Spektralbereich – vom ultravioletten (UV) bis zum infraroten (IR) Bereich.
UV-Durchlässigkeit: Im UV-Bereich (speziell bei 200 nm–250 nm) beträgt die Durchlässigkeit über 80 %, während Standardglas UV-Licht blockiert. Dies macht Quarzrohre unverzichtbar für UV-Spektroskopie und photochemische Experimente.
Säurebeständigkeit: Quarz ist hochgradig inert und widerstandsfähig gegenüber den meisten Säuren, wodurch er sich zur Lagerung aggressiver chemischer Reagenzien eignet (mit Ausnahme von Flußsäure)
Niedriger Metallionengehalt: Bei einer Reinheit von häufig über 99,9 % SiO₂ enthält Quarz nur sehr wenige Verunreinigungen. Dadurch wird eine Kontamination der Probe verhindert, was für hochpräzise Analysen in der Halbleiter- und Pharmaindustrie entscheidend ist.
Präzisionsbearbeitung: Die Gewinde werden mittels hochpräziser CNC-Schleifverfahren hergestellt, um eine perfekte Passgenauigkeit zu gewährleisten.
Sichere Abdichtung: In Kombination mit einer kompatiblen Kappe (häufig mit PTFE-Auskleidung) bietet das Schraubdesign eine hermetische, dichte Versiegelung. Dadurch wird die Verdampfung flüchtiger Lösungsmittel verhindert und die Probe vor externer Kontamination geschützt.
Härte: Quarz ist deutlich härter als Standardglas und daher widerstandsfähiger gegen Kratzer und Abrieb.
Wiederverwendbarkeit: Aufgrund ihrer Beständigkeit gegenüber thermischer Zersetzung und chemischer Korrosion können diese Reagenzgläser gereinigt, sterilisiert (autoklaviert) und mehrfach wiederverwendet werden, ohne ihre optische Klarheit oder strukturelle Integrität einzubüßen.

Anwendungen von klaren Quarz-Reagenzgläsern:
Aufgrund ihrer einzigartigen Eigenschaften werden Quarz-Reagenzgläser mit Schraubverschluss in spezialisierten Bereichen eingesetzt:
Analytische Chemie & Spektroskopie: Verwendung als Küvetten oder Probenträger für UV-Vis-Spektrophotometer, da sie kein UV-Licht absorbieren.
Hochtemperatur-Experimente: Ideal für Aschungs-, Kalzinierungs- und thermische Zersetzungsuntersuchungen, bei denen Standardglas versagen würde.
Halbleiterindustrie: Verwendung zur Lagerung hochreiner Reagenzien und Proben, da der geringe Metallionengehalt eine Kontamination empfindlicher elektronischer Materialien verhindert.
Pharmazeutik & Biotechnologie: Geeignet für die Hochdrucksterilisation (Autoklavierung) und die Lagerung lichtempfindlicher Arzneimittel.
Umweltuntersuchungen: Wird zur Probenahme und Lagerung von Wasser- oder Bodenproben verwendet, die eine Analyse von Spurenelementen erfordern.
Hinweise zur Verwendung von Quarz-Reagenzgläsern:
Um Sicherheit zu gewährleisten und die Lebensdauer der Reagenzgläser zu verlängern, beachten Sie bitte folgende Richtlinien:
Vermeiden Sie Fluorwasserstoffsäure (HF): Quarz reagiert mit HF, wodurch das Glas angeätzt und zerstört wird.
Vermeiden Sie heiße Phosphorsäure und starke Laugen: Obwohl Quarz säurebeständig ist, ist es empfindlich gegenüber alkalischen Lösungen – insbesondere bei hohen Temperaturen –, die Korrosion oder Entglasung (Kristallisation) verursachen können.
Empfindlichkeit: Obwohl Quarz hart ist, ist es spröde. Vermeiden Sie das Herunterfallen oder Anschlagen der Gläser gegen harte Oberflächen.
Gewindepflege: Achten Sie darauf, die Verschlüsse nicht falsch einzuschrauben. Übermäßiges Anziehen kann die präzisionsgefertigten Glasgewinde zum Brechen bringen.
Sauberkeit: Stellen Sie sicher, dass die Außenseite sauber und trocken ist, bevor Sie das Glas erhitzen, um eine durch Verunreinigungen (z. B. Fingerabdrücke oder Alkalisalze) verursachte Oberflächenentglasung zu vermeiden.
Heizung: Obwohl das Material gegen thermischen Schock beständig ist, empfiehlt es sich bei Anwendungen mit extremen Temperaturen, schrittweise zu erwärmen.
Verwenden Sie milde Reinigungsmittel oder Säurewaschungen (mit Ausnahme von Flußsäure). Vermeiden Sie scheuernde Schwämme, die die optische Oberfläche beschädigen könnten.
Technische Spezifikationen
